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"Neuenbürger Wirtschaftswunder"

Neuenbürger Wirtschaftswunder

Das "Neuenbürger Wirtschaftswunder" ist ein Brettspiel mit vielen witzigen Details.

So kann man das "Café Schweitzer" (ehem. Gefängnis) oder die Neuenbürger
Wirtschaften wie "Sonne", "Schiff" oder "Hirsch" kaufen.

Neben Spiel und Spass, erfährt man viel über Neuenbürg.

Es ist zum Preis von € 22,00 im Museumsshop und bei Büro-Müller erhältlich.

 

 

Ein Blick in die Spielanleitung:

Ziel des Spiels ist es, das Schloss zu kaufen. Bei zwei Spielern beträgt der Kaufpreis 60.000 Enztaler, bei drei und mehr Spielern 80.000 Enztaler. Um das Schloss kaufen zu können, muss man durch Kauf und Verkauf möglichst vieler Gebäude zu Reichtum kommen.

Jeder Spieler erhält 35.000 Enztaler.
Die Herbergs- und Glasmännleinkarten werden gemischt und auf ihren Platz im Spielfeld gelegt. Die Freiungskarten werden auf die Freiung gelegt, jeweils eine weniger als Mitspieler.
Für jeden Mitspieler wird ein  Spielstein auf den Marktplatz gestellt
Es gibt zwei Kassen: die Oberamtssparkasse und die Armenkasse: In die Armenkasse werden alle Strafen, Krankenhauskosten usw. einbezahlt. In die Oberamtssparkasse werden Kaufpreise und Modernisierungskosten einbezahlt; von ihr werden Subventionen und Gewinne ausbezahlt. Zwei Spieler verwalten je eine Kasse.

Eigentumskarte: Wer auf einem noch unverkauften Gebäude landet, kann es zum angezeigten Preis kaufen und erhält die entsprechende Eigentumskarte. Verkauf und Tausch von Gebäuden zwischen den Spielern sind jederzeit erlaubt, der Preis ist auszuhandeln. Modernisierungen (siehe unten) bleiben erhalten.
Wer eine Gaststätte (außer der eigenen) betritt, muss eine Herbergskarte ziehen. Wenn schon modernisiert wurde, gelten die hinter den Symbolen stehenden Preise.
Wer auf eines der Eckfelder kommt, zieht eine Glasmännleinkarte.
Freiung: Wer auf die Freiung kommt, erhält eine Freiungskarte. Ist keine Karte mehr da, hat man Pech gehabt. Die Karten können an Mitspieler verkauft werden

Start ist der Marktplatz. Gespielt wird mit einem Würfel, der/die jüngste SpielerIn beginnt.

Wer über den Marktplatz zieht, erhält 5000 ET. Wer genau auf dem Marktplatz landet, erhält 8000 ET. Man zieht im Uhrzeigersinn, die einzelnen Spielfelder werden von Straßenlaternen oder schwarzen Balken abgegrenzt, am Schlossberg durch die beiden .

Manche Spielfelder haben eine besondere Funktion:

Im Rathaus muss man seine Gewerbesteuer bezahlen, sie beträgt einheitlich  3000 ET.

Wer durch eine Glasmännleinkarte ins Gefängnis geschickt wird, kommt ins Königliche Amtsgerichtsgefängnis, im Volksmund auch Café Schweizer genannt, und muss zwei Runden aussetzen. Alternativ kann man 2000 ET in die Armenkasse bezahlen, muss aber vom Gefängnis aus weiterspielen. Im Gefängnis hat man keine Ausgaben, aber auch keine Einnahmen. Wer im normalen Spielverlauf auf dem Gefängnisfeld landet, ist Besucher und kann noch einmal würfeln.

Mit einer Freiungskarte kann man dem Gefängnis entgehen. Die Freiungskarte muss zurück auf den Stapel gelegt werden. Freiungskarten erhält man, wenn einen die Würfel auf die „Freiung“ führen. Freiungskarten kann man jederzeit verkaufen, den Preis müssen die Spieler selbst aushandeln.

Das Bergwerk verschafft den Bewohnern von Neuenbürg ein zusätzliches Einkommen. Wer auf dieses Feld kommt, bekommt die Rendite seiner Bergwerksaktien ausbezahlt. Rendite = Würfelaugen mal 200 ET.

Vom Bergwerk aus geht der Weg über das Wildschweinfeld , danach über den Windhof zum Schloss.

Wer auf dem Feld mit den Wildschweinen landet, muss sofort zur Schlosskirche ausweichen und dort eine Runde aussetzen. Von der Schlosskirche aus geht man dann weiter zum Schloss und umgeht damit den normalen Weg über den Windhof.

Kaufe das Schloss und du hast gewonnen! Hast du nicht genug Geld dafür, bezahle als Besucher ein Eintrittsgeld von 3000 ET in die Oberamtssparkasse.

Ein Eingeborener zeigt dir eine Abkürzung (siehe roten Pfeil), sie bringt dich direkt zum Engpass. Am Engpass kann man nicht überholen. Wenn der Engpass durch einen Mitspieler blockiert ist, müssen sich die Nachrückenden in einer Reihe anstellen, jedes der vier Gasthäuser davor (Traube, Rose und die beiden Teile des Schiffs) kann dann nur einen Gast beherbergen.

Die Stadtwerke versorgen Neuenbürg mit Strom. Wer auf dieses Feld kommt, muss für jedes seiner Gebäude 500 ET Stromgebühren an den Besitzer der  Stadtwerke bezahlen.

Die Mannenbachquelle  liefert das meiste Wasser für die Neuenbürger. Die Höhe der Wasserrechnung wird wie bei der Stromrechnung ermittelt.

Weinhändler Dähler sorgt für den Getränkenachschub. Jeder Gaststättenbesitzer muss bei ihm seine Weinrechnung bezahlen. Für jedes Gasthaus, das er besitzt, 500 ET.

Alle preisbewussten Bürger kaufen ihre Waren beim Konsum- und Sparverein. Auch hier gilt: Wer mehr Häuser hat, benötigt mehr Waren. Bezahle deine Rechnung = 600 ET pro Haus.

Der Hauptbahnhof  ist das Tor zur Welt. Der Besucher muss pro Gebäudeteil 300 ET an den Besitzer bezahlen.

Kauf und Modernisierung

Es gibt 19 Herbergen, Kneipen, Hotels, Gasthäuser oder Weinstuben.
Sonne, Schiff, Ochsen und Hirsch bestehen aus je zwei Teilen. Jede Hälfte gilt als eigenständiges Gebäude und Herberge.

Wer auf einer Gaststätte landet, die er bereits besitzt, kann sie modernisieren lassen, allerdings muss man Besitzer beider Teile sein (Sonne, Schiff, Hirsch, Ochsen). Dafür muss zunächst eine Leitung für fließend Wasser gelegt und ein Badezimmer eingebaut werden; dies kostet 3000 ET. Eine Herberge mit Bad wird durch einen blauen Spielstein auf dem Herbergsfeld gekennzeichnet.

Um zusätzlich Innentoiletten zu installieren, muss der Besitzer auf das betreffende Spielfeld kommen und noch einmal 3000 ET bezahlen. Danach setzt er einen weißen Spielstein auf den blauen. Der Besitzer einer modernisierten Herberge kann von den Gästen höhere Preise verlangen.

Wer am Zug ist, kann bis zu drei Gebäude an die Oberamtssparkasse zurück verkaufen und erhält den ursprünglichen Kaufpreis zurück; Modernisierungen werden nicht berücksichtigt und verfallen.